Yoga für Frauen

"Das ruhige Wasser spiegelt den vollen Mond. Aber wenn der Wind weht, ist die Oberfläche des Sees zerrissen und statt des einen Mondes sehen die Menschen tausend silberne Bruchstücke im Wasser und wissen nicht, ob sie ein Blendwerk erblicken oder etwas Wirkliches. Dem Weiher gleich ist das Menschenherz; wenn es zerfurcht ist von Angst und Argwohn, kann es Gott nicht sein vollkommenes Bild zurückgeben, wenn er hineinsieht." (Mukerdshi)
Yoga für Frauen
steht in seinen Grundelementen in der Tradition des Hatha-Yoga. Neben einem Übungsprogramm zur Stabilisierung der
allgemeinen Gesundheit werden auch spezifische Grundthemen zur Frauengesundheit
aufgegriffen. Die kräftigenden Übungen und Bewegungsabläufe wirken sich besonders wohltuend auf die Beckenorgane und den Beckenboden aus.
Die Übungsfolgen sind eine Kombination aus Elementen des sanften Luna Yoga und
des dynamischen Hormon Yoga.
Die Übungen regulieren die Funktionen der Beckenorgane, fördern die Durchblutung
des Unterleibs und des Beckenbodens, vertiefen die Bauchatmung und wirken
harmonisierend auf den Hormonhaushalt und das Nervensystem.

Grundgedanken zum
Luna Yoga
Luna Yoga beinhaltet neben klassischen Haltungen aus dem Hatha-Yoga
auch spezielle Yoga-Übungen für die Kräftigung der Beckenorgane. Der Stamm dieser
Übungen gründet sich auf Aviva Steiner, Tänzerin und Körpertherapeutin aus
Israel. Sie entwickelte Bewegungsfolgen, die den Zyklus der Frau harmonisieren
und die Sexualorgane kräftigen. Ende der sechziger Jahre entdeckte Aviva
Steiner, dass bestimmte Bewegungsabläufe den weiblichen Zyklus beeinflussen, die
Fruchtbarkeit steigern und bei Männern die Spermienqualität verbessern können.
Auf dem sexual-medizinischen Kongress in Tel Aviv 1994 stellte sie die
Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor und stieß auf große Resonanz. Die Methode
ist inzwischen bei der Weltgesundheitsorganisation in Genf und beim Population
Commitee in Washington international anerkannt. Adelheid Ohlig, Yoga-Lehrerin
aus Deutschland und Schülerin von Aviva Steiner, erweiterte die Methode und
kombinierte sie mit Bewegungselementen verschiedener Volksstämme. Diese verband
sie mit Yoga-Übungen und begründete so Anfang der 80er Jahre das Luna Yoga.
Grundgedanken zum Hormon Yoga
Hormon Yoga ist eine Yoga-Form zur Reaktivierung der Hormon-Produktion auf
natürlichem Wege. Begründet wurde sie von der Brasilianerin Dinah Rodrigues. Die
von ihr aus dem Hatha Yoga speziell entwickelten Übungsfolgen bewirken einen Anstieg des
Hormonspiegels und lassen viele mit der Menopause auftretende Symptome
abklingen.
Um diese Yoga-Therapie zu entwickeln zog Dinah Rodrigues Forschungsreihen heran,
die in den USA und in Europa veröffentlicht wurden. Seit 1993 führt sie selbst
Forschungsstudien zu den Wirkungen des Hormon Yogas durch. Die Ergebnisse eines
monatlich auszufüllenden Fragebogens begleitend zu einer regelmäßigen
Yoga-Praxis ergaben dabei, dass Symptome verschwinden und der Östrogen-Spiegel
wieder ansteigt.
Hormon-Yoga bezieht sich auf den ganzen Körper, der Schwerpunkt ist jedoch auf
die Stimulierung der Hormon erzeugenden Organe und Drüsen gelegt: die
Eierstöcken, die Schilddrüse, die Hypophyse und die Nebennieren.

Die Praxis Yoga für Frauen beinhaltet
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Asanas: Haltungen im Sitzen, Stehen und Liegen, wobei die Aufmerksamkeit besonders auf die Beckenregion und Körpermitte gelenkt wird.
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Atem-Übungen: Hierbei wird durch die Nase ein- und ausgeatmet, was die Hypophyse stimuliert, die für die Regulierung des Hormonhaushaltes mitverantwortlich ist.
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Bewegungsfolgen, die besonders die Beckenorgane kräftigen.
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Entspannung: In der Entspannung können sich die Wirkungen der Übungen im Zellgedächtnis vertiefen, der Atem und Geist kommen zur Ruhe und der Körper erfrischt sich.
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Wahrnehmung: Es entsteht mehr und mehr eine bessere Verbundenheit zur Körpermitte / zum Beckenraum und eine einfühlsame Selbstwahrnehmung.
Körperliche Wirkungen speziell
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die Beckenorgane werden gestärkt und besser durchblutet
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Zyklusbeschwerden werden ausgeglichen
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Menstruationsspannungen werden abgebaut
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die Brustmuskulatur wird ausgeglichen und gestärkt
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der Hormonhaushalt wird harmonisiert
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prämenstruelle Symptome werden gelindert
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die Spermienqualität verbessert sich
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der Atem wirkt anregend und ausgleichend auf Schleimhäute und Hypophyse
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Bindegewebe und Bauchmuskeln werden gestärkt
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der Beckenboden wird gekräftigt bzw. entspannt und elastischer
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Wechseljahresbeschwerden werden ausgeglichen
Geistig-emotionale Wirkungen
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eine positive Aufmerksamkeit gegenüber sich selbst und Selbstachtung entwickeln sich
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Freude am Umgang mit dem Körper / der Körpermitte wird erfahren
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das Körperbewusstsein verbessert sich
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emotionale Entspannung und mehr Ruhe und Gelassenheit treten ein
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durch die Steigerung der inneren Ruhe und Genussfähigkeit entfaltet sich mehr Lebensfreude
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es tritt eine behutsame Änderung zu positiven Lebenseinstellungen auf

Yoga und
Frauengesundheit
Durch eine spezielle Übungspraxis können Frauen ihre Selbstheilungskräfte
anregen und Linderung bei verschiedensten Unterleibsbeschwerden erfahren.
Ein regelmäßiges Üben kann bereits nach einigen Wochen seine Wirkung zeigen.
Geübt wird mit Wohlbefinden und Leichtigkeit sowie einem schrittweise Aufbauen
von Beweglichkeit. Für die Auswahl an Übungen gilt es, in sich hinein zu spüren
und die Übungen auszuwählen, die Freude machen.
Ergänzend zu den Übungen zuhause ist es zumindest für den Anfang empfehlenswert
sich in Kursen oder Einzelstunden fachliche Beratung und Anleitung zu holen.
Hier einige Beispiele,
bei denen Frauen sich mit Yoga unterstützen können.
Zyklusregulierung
Bei Zyklusbeschwerden und Unregelmäßigkeiten kann Luna Yoga ausgleichend und
spannungsabbauend Einfluss nehmen. Durch Atemtechniken wird die Hypophyse
(Hirnanhangdrüse) stimuliert und zusammen mit anregenden sowie harmonisierenden
Übungen für die Beckenorgane wird das Hormon- und Nervensystem dabei unterstützt
wieder in seinen natürlichen Rhythmus zu kommen.
Kinderwunsch
Unerfüllter Kinderwunsch kann viele Ursachen sowohl auf der körperlichen als
auch auf der geistig-seelischen Ebene haben. Der Zugang über den eigenen Körper
kann ein wesentlicher Schlüssel sein, um sich der eigenen Befindlichkeiten
bewusst zu werden.
Luna Yoga wirkt harmonisierend auf das Hormon- und Nervensystem und hilft bei
fehlendem Eisprung. Die speziell im Luna Yoga entwickelten Tänze können auf
natürlichem Wege helfen die Fruchtbarkeit zu steigern. Auch die Spermienqualität
bei Männern kann verbessert werden.
Wechseljahre
Mit Yoga ist es möglich, im Umgang mit Wechseljahresbeschwerden Stütze und
Linderung zu erfahren. Für Hitzewallungen und andere Beschwerden sind oft
beruhigende, ausgleichende Übungen hilfreich. Es kann aber auch gut tun,
Gleichem mit Gleichem zu begegnen und z.B. der Hitze mit wärmenden Übungen
entgegen zu gehen. Für die eigene Übungspraxis werden wohltuende Haltungen
vermittelt sowie Tipps zur Ernährung und dem Umgang mit dem eigenen Körper
gegeben. Mehr emotionale Stabilität und innere Ruhe können sich entwickeln und
so Stimmungsschwankungen entgegenwirken.
Zysten, Myome
Durch kräftigende Dehnungen und Beckenbodentraining werden die
Schleimhäute besser durchblutet, mit Atemübungen sowie sanften Bewegungen und
Haltungen kann der Hormonüberschuss sich wieder harmonisieren und Bauch- und
Beckenraum werden entspannt. Zysten und Myome können sich auf diesem Wege
verkleinern oder zurückbilden.

Yoga für Frauen
im Alltag
Das Üben zuhause
Hier gilt es, in sich hinein zu spüren und die Übungen auszuwählen, die
Freude machen.
Oft ist eine Mischung wohltuend aus beruhigenden, ausgleichende Übungen wie z.
B. Atemübungen, Beckenschaukel, Krokodile, Schmetterlinge oder andere sanfte
Spürübungen, kombiniert mit anregenden, kräftigenden Übungen wie z.B. Rückbeugen
(Cobra, Held) und Drehübungen im Sitzen.
Übungsweisen
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jeden Tag mindestens 20 Minuten, möglichst zur selben Tageszeit
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Atem-Übungen: grundsätzlich durch die Nase, da so die Hypophyse angeregt wird
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Getränke: nach dem Üben nur warme Getränke (Tees) trinken, damit die Wirkung im Körper erhalten bleibt
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Dusche/Bäder: Bäder vor dem Üben sind hilfreich, nach dem Üben sollte ca. 8-12 Stunden gewartet werden, um die Wirkung nicht aus dem Körper zu spülen
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die Übungen sollen dem eigenen Befinden/Körper angepasst sein, d.h. keine Grenzen des Unwohlseins oder Schmerzes überschreiten
Affirmationen zum Beckenraum
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innere Bilder entstehen lassen, die wohltun (Schöpfungskraft, Ruhe, Vertrauen, Liebe)
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Licht und Atem einströmen lassen
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Emotionen wahrnehmen, sich ihrer annehmen
Farben
visualisieren/tragen
Orange ist die Farbe des Beckens, der Sexualkraft. Diese kann im Bauch- und
Beckenraum visualisiert werden oder unterstützend ist es auch die Farbe Orange
als Kleidung zu tragen.
Musik
Entspannend und lösend, sanft anregend wirkt es auch, sich mit Musik Momente der
Muße zu gönnen. In der Rückenlage Hände auf's Becken legen und die Klänge und
Ruhe im Beckenraum sich entwickeln lassen.
Ernährung
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Zellgifte vermeiden: Kaffee, schwarzer Tee, Zigaretten, Alkohol
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unterstützend wirken Kräutertees, z.B. Frauenmantel, Rosenblätter, Kräutermischungen
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vermeiden: Weißmehl, Eiweiß, Zucker, Fleisch, Sprossen aus Alfalfa, Mungobohnen
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Schleimhäute in der Vagina anregend: Kardamon, Zimt, Vanille

Tänze des Luna Yoga
Zu Tänzen allgemein
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stärken Durchblutung im Becken und damit die Organe
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Nervenaustritte in unteren Rücken werden angeregt und Impulse in den ganzen Körper geleitet
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Muskeln im unteren Rücken / Kreuzbein werden gestärkt und angeregt
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Gebärmutter und Beckenboden werden gestärkt
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über den Atem wird die Hypophyse stimuliert
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Eisprung anregend
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helfen, die Spermienqualität bei Männern zu verbessern
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stampfend: blutungsauslösend, Menstruation verstärkend / Zyklus verkürzend
Übungsweise
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nur maximal an vier Tagen hintereinander innerhalb eines Zyklus üben
- Aufbau einer
speziellen Luna Yoga Übungsstunde mit Tänzen:
20 Minuten Spür- und Atemübungen
20 Minuten Tänze
20 Minuten Entspannung
In der Mitte des Zyklus, an maximal vier aufeinander folgenden Tagen um dem Eisprung herum. Immer dieselbe Tageszeit wählen, um die Impulse alle 24 Stunden zu erneuern. Nach vier Tagen beenden und zur täglichen Übungsweise zurückkehren. -
blutungsauslösend:
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ein bis zwei Tage vor und nach erwarteter Menstruationsblutung
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ohne Zyklus Neumond- oder Vollmondtage als Orientierung wählen
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Eieeinnistung: ein Ei braucht ca. zehn Tage um sich einzunisten, daher vier Tage üben, vier Tage warten, eventuell wiederholen
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Eisprung anregend: in der Mitte des Zyklus um den 14. Tag
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bei Kinderwunsch
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Kreuzbein massieren, stimulieren
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drei Monate Spürübungen täglich 20 Minuten (gut vor Schlafengehen)
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in der Zyklusmitte eine Stunde Spezialprogramm mit Tänzen (schön ist es, dies mit dem Partner zusammen zu üben, um eine gemeinsame unterstützende Energie aufzubauen)
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Luna Yoga und der
Mond
Beim Luna Yoga ist die Verbindung zum weiblichen Zyklus und zu
frauenspezifischen Themen ein wesentlicher Aspekt der Übungspraxis, wenngleich
die Übungen auch für Männer wohltuend und kräftigend sind.
Ein besonderes Sinnbild zyklischer Phasen in der Natur ist der Mond. Er
beeinflusst Naturereignisse und wirkt stark auf Wasser und Flüssigkeiten. Ebbe und
Flut des Meeres stehen unter seinem direkten Einfluss. Und auch der Mensch, der
zu 70% aus Wasser besteht, wird vom Mondstand und seinen jeweiligen
Kräften beeinflusst.
Vor allem Frauen sind für zyklische (Natur-)Energien besonders sensibel,
erfahren sie doch am eigenen Körper regelmäßig oder unregelmäßig zyklische
Veränderungen. Auch im Laufe ihres Lebens erfahren sie immer wieder neue
biologische Phasen des Frauseins (vor, während und nach der Menstruationszeit).
Sie machen auf körperlicher wie auf seelischer Ebene die Erfahrung, dass nicht
jeder Tag sich gleich anfühlt, und erfahren den Wechsel von Energie- und
Kräftehaushalt während eines Zyklus in dem Bedürfnis nach Stille und Ruhe oder
auch sprudelndem Antrieb kraftvoller Aktivität.
