Kosmischer Mensch

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"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern und die anderen Windmühlen."
(chinesisches Sprichwort)

 

Der Kosmische Mensch ist in dieser Form eine von mir entwickelte Übungsfolge.
Der Ablauf eignet sich bestens für eine alltägliche Praxis, da er alle wesentlichen Körperräume verbindet und alle Bewegungsrichtungen, die wir um die zentrale Achse der Wirbelsäule ausführen können, mit einbezieht. Täglich geübt ist der Kosmische Mensch eine wunderbare Möglichkeit sich zu kräftigen und beweglich zu halten.
In Verbindung mit den Saatgedanken kommt der Geist in eine Zentrierung, Ruhe und positive Ausrichtung.

 

 

 

Haltung

Bewegung

Saatgedanken

Zeichnung

0.

Grundstellung

„stabil sein"

Stabiler, aufrechter Stand, Füße parallel hüftweit auseinander,

Arme seitlich gestreckt am Körper hängen lassen,

Handflächen zeigen nach innen zum Körper hin,

Atem fließen lassen

Ich spüre mich in meiner Stabilität angeschlossen an Himmel (Scheitel) und Erde (Fußsohlen).

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1.

Das Universum

„ sich öffnen"

 

Mit Einatem:

Arme gestreckt seitlich in die Waagerechte bis Schulterhöhe führen;

Handflächen geöffnet nach oben drehen

Ich öffne mich dem Universum mit all seiner Kraft und Energie. Ich werde mir meiner als Teil des Ganzen und meiner eigenen Ganzheit bewusst.

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2.

Der Herzens-Mensch

„sich selbst gewahr werden"

 

Mit Ausatem:

Arme vor der Brustmitte zusammenführen,

Handflächen berühren sich, Fingerspitzen zeigen nach oben, Ellbogen nach außen

Ich bin eins mit mir und allem Göttlichem.

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3.

Die Sonne am Himmel

„willkommen heißen"

 

Mit Einatem:

Arme sinken lassen, gestreckt nach oben führen,

Rumpf und Flanken dehnen bis in die Fingerspitzen,

aus dem unteren Rücken in leichte Rückbeuge gleiten und wieder zurück in die Aufrichtung

Ich heiße die lichte, strahlende Energie der Sonne willkommen und lasse mich von ihrer Kraft durchströmen.

 

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4.

Die Erde

„berühren"

 

Mit Ausatem:

Die Arme sind gestreckt,

der Oberkörper beugt sich mit langem, geradem Rücken aus der Hüfte heraus nach unten in die Vorbeuge, Kniee leicht anwinkeln,

Finger berühren, wenn möglich, vor den Zehen den Boden

Ich begrüße die Erde, die mich trägt und nährt.

 

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5.

Der Vollmond

„aufgehen lassen"

 

Mit Einatem:

Oberkörper richtet sich vom Steiß her auf,

Arme dabei gestreckt, im Halbkreis über die Seiten nach oben führen,

Hände zeigen mit den Innenflächen zueinander,

in der Aufrichtung sind die Arme gestreckt, Handflächen aneinander legen, Schultern sinken lassen

Ich lasse die Fülle des Vollmonds in mir entstehen

 

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6.

Der Halbmond

(rechts)

„ abnehmen"

 

Mit Ausatem:

Seitbeuge rechts:

aus der rechten Hüfte heraus nach oben wachsen, rechte Flanke dehnen, weiter ausdehnen in die Seitbeuge nach links

Ich werde leer und offen für Neues.

 

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7.

innehalten

„zunehmen"

mit Einatem:

aus der Seitbeuge wieder zur Mitte kommen

Ich genieße die Fülle und Lebendigkeit in mir.

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8.

Der Halbmond

(links)

„abnehmen"

 

mit Ausatem:

Seitbeuge links:

aus der linken Hüfte heraus nach oben wachsen, linke Flanke dehnen, weiter ausdehnen in die Seitbeuge nach rechts

Ich werde leer und offen für alles Kommende.

 

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9.

innehalten

„zunehmen"

mit Einatem:

aus der Seitbeuge wieder zur Mitte kommen

Ich genieße die Fülle und Lebendigkeit in mir.

 

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10.

zur Erde zurück kommen

mit Ausatem:

Arme gestreckt sinken lassen bis Brusthöhe.

Handflächen zeigen zueinander

Ich bringe das Licht und die Energie des Mondes mit auf die Erde.

 

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11.

Die Erde

„Fülle erfahren"

 

Mit Einatem:

Rechtsdrehung

Oberkörper dreht sich aus Hüfte/Becken heraus nach rechts, Kopf dreht mit, Gesicht schaut zur Seite bzw. leicht nach hinten,

Arme bleiben gestreckt und parallel

Ich erfahre die ganze Fülle der Erde mit all ihren Erscheinungen, der Natur und allen Lebewesen.

 

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12.

von Vertrauen getragen

mit Ausatem:

zurück zur Mitte kommen

Ich spüre, wie die Kraft der Erde mich trägt und durchdringt.

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13.

Die Erde

"Fülle erfahren"

mit Einatem:

Linksdrehung

Oberkörper dreht sich aus Hüfte/Becken heraus nach links, Kopf dreht mit, Gesicht schaut zur Seite bzw. leicht nach hinten,

Arme bleiben gestreckt und parallel

Ich erfahre die ganze Fülle der Erde mit all ihren Erscheinungen, der Natur und allen Lebewesen.

 

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14.

von Vertrauen getragen

mit Ausatem:

zurück zur Mitte kommen

Ich spüre, wie die Kraft der Erde mich trägt und durchdringt.

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15.

Ausgangsposition

"stabil sein"

mit Ausatem:

Arme sinken nach unten seitlich neben den Körper, Schultern entspannen

Einen Moment nachspüren und Bewegungsablauf wiederholen.

Ich spüre mich in meiner Stabilität, angeschlossen an Himmel und Erde.

 

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